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Festakt, Konzert, Lichtspektakel
Eröffnung der Elbphilharmonie im Livestream

Lichtshow zur Eröffnung der Elbphilharmonie in Hamburg
REUTERS
Lichtshow zur Eröffnung der Elbphilharmonie in Hamburg
Mittwoch, 11.01.2017   18:39 Uhr
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Elbphilharmonie Live in 360°
Endlich ist es so weit: Die Hamburger Elbphilharmonie wird zum Leben erweckt. Der Festakt beginnt um 18.30 Uhr im Großen Saal mit Reden unter anderem von Bürgermeister Olaf Scholz, Bundespräsident Joachim Gauck und einem der Architekten des Gebäudes, Jacques Herzog. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel wird erwartet.
Danach erklingt im Großen Saal tatsächlich wirklich Musik. Das NDR Elbphilharmonie Orchester unter der Leitung von Dirigent Thomas Hengelbrock spielt Werke unter anderem von Beethoven, Cavlieri und Wagner. Das vollständige Programm bleibt noch geheim; geplant ist eine musikalische Reise von der Renaissance bis in die Gegenwart. Klar ist aber, dass am Ende ein neues Auftragswerk von Wolfgang Rihm seine Uraufführung erleben wird. Wie sie denn nun wirklich klingt, die Elbphilharmonie, deren Akustik mindestens Weltklasseniveau haben soll, das wissen dann die rund 2000 Zuschauer. Wer nicht dabei sein kann, muss aber nicht darben. In die ganze Stadt ausstrahlen soll das Konzert in Form einer Lichtshow, die die Musik aus dem Konzertsaal in Echtzeit in auf die Fassade projizierte Farben und Formen übersetzt. Und natürlich gibt es den 360°-Livestream von Google auch bei Spiegel Online zu sehen. Die Übertragung beginnt um 18.30 Uhr. Sollte es zu Problemen kommen, nutzen Sie bitte den neusten Firefox-Webbrowser.
kae
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Seite 1
dulcineadeltoboso
11.01.2017
1.
Die Elbphilharmonie ist ein schönes Beispiel dafür, dass in Deutschland keine Großprojekte mehr regulär durchgezogen werden können. Hätte man zu Beginn eine realistische Kostenschätzung abgegeben, dann hätte dieses Projekt nie eine Chance gehabt. Es gibt einfach zu viele Leute, die zwar von nichts keine Ahnung haben, aber immer sofort wissen, dass es viel zu teuer wird. Im Nachhinein sind wohl die meisten froh, dass es die Elphi gibt, und ich bin mir sicher, dass sie auch ein großer kommerzieller Erfolg wird.
panzerknacker 51
11.01.2017
2. Kommerzieller Erfolg?
Zitat von dulcineadeltoboso
Die Elbphilharmonie ist ein schönes Beispiel dafür, dass in Deutschland keine Großprojekte mehr regulär durchgezogen werden können. Hätte man zu Beginn eine realistische Kostenschätzung abgegeben, dann hätte dieses Projekt nie eine Chance gehabt. Es gibt einfach zu viele Leute, die zwar von nichts keine Ahnung haben, aber immer sofort wissen, dass es viel zu teuer wird. Im Nachhinein sind wohl die meisten froh, dass es die Elphi gibt, und ich bin mir sicher, dass sie auch ein großer kommerzieller Erfolg wird.
Wohl eher nicht. Dieses Projekt des Beust-Senates hat hunderte Millionen verschlungen, wird im Betrieb weitere Millionen verschlingen, nur damit ein paar Pfeffersäcke sich den Hintern breitsitzen können, eher wenig von Kultur verstehen, und nur dort auflaufen, um sich zu zeigen wie die anderen eben auch. Man kann nur hoffen, daß dieser Kulturklotz auf Grund heute üblicher Baumängel bald zusammenfällt, damit dem Steuerzahler eine langfristige Geldvernichtungsmaschine erspart bleibt.
localpatriot
11.01.2017
3. Sind die Spanier besser?
Zitat von dulcineadeltoboso
Die Elbphilharmonie ist ein schönes Beispiel dafür, dass in Deutschland keine Großprojekte mehr regulär durchgezogen werden können. Hätte man zu Beginn eine realistische Kostenschätzung abgegeben, dann hätte dieses Projekt nie eine Chance gehabt. Es gibt einfach zu viele Leute, die zwar von nichts keine Ahnung haben, aber immer sofort wissen, dass es viel zu teuer wird. Im Nachhinein sind wohl die meisten froh, dass es die Elphi gibt, und ich bin mir sicher, dass sie auch ein großer kommerzieller Erfolg wird.
Dass Grossprojekte in D fast immer in roten Zahlen (Zeit und Budget Überschreitungen) landen ist allgemein bekannt. Möglicherweise liegt es daran dass des einen Ausgaben des Anderen Einkommen sind, oder einfach an mangelnden Fähigkeiten der Baufirmen oder was wahrscheinlicher ist, den laufenden Entwurfänderungen während der Bauzeit. Aber einer der größten deutschen Baukonzerne ist heute in divischer Hand und dieser hat Tochterfirmen welche in der Lage sind in vielen Teilen der Welt besseres zu leisten. Immer daran denken: Der Größte Teil des Gewinns kommt durch willkürliche Entwurfänderungen der Bauherren.
garfield53
11.01.2017
4. mmm
Wo sind wir hingekommen? Da werden für Presdigeobjekte nicht nur 80 Millionen sondern fast ( offiziell ) 900 Millionen verbrannt, inoffiziell möchte ich gar nicht nachprüfen! Und von den politischen Gauklern kommen nur Sonntagsreden und große Feiern, welche wir auch noch bezahlen! Die Frage, wer dafür in den Knast muss, wird gar nicht gestellt, man freut sich, das dieser hässliche Klotz überhaupt fertig wurde. Da können wir uns ja zum BER und zu Stuttgart 21 noch auf einiges gefasst machen, wenn in vielen Jahren irgend wann diese Objekte vielleicht "fertig" werden und kreativ die Schlussrechnung gelegt wird. Als der Größenwahnsinn noch nicht unser Land regierte, waren schon ein paar Monate Bauverzug und einige Zehntausende Mehrkosten ein Sakrieleg und heute? Ich möchte gar nicht weiter denken, ich kann nur noch kotzen...! Der derzeitige Zustand unseres Landes scheint aber niemanden zu erschüttern.
ex rostocker
11.01.2017
5. Faire Eintrittspreise !
Die Kosten dieses Gebäudes haben astronomische Höhen erreicht. Niemand braucht zu glauben, dass "bildungsferne Schichten" die Konzerte besuchen werden. Die Besucher werden reiche Leute, Intellektuelle und solche, die sich für eins von beiden halten, sein. Diesen sollte man die echten, kostendeckenden Eintrittspreise abverlangen. War schon der Bau so teuer, sollten wenigstens die Eintrittspreise so hoch liegen, dass ein subventionsfreier Betrieb garantiert wird. Jedes Kino, jedes Popfestival muss sich schließlich auch selbst tragen. Der Steuerzahler hat genug geblutet, und die Steuerzahler sind meist nicht die künftigen ELFI-Besucher/-innen.
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